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Allgemeine Voraussetzungen

Voraussetzung für einen Einstieg in die Berufswelt in der Schweiz ist die Arbeitsbewilligung sowie gute Grundkenntnisse in der lokalen Landessprache. Zusätzlich wird in verschiedenen Berufsfeldern (Pflege, Soziales) das Verstehen des Dialekts verlangt. Die Arbeitsbewilligung ist abhängig von der Art des Ausländerausweises.

Übersicht über die Arbeitsbewilligungen in der Schweiz www.bfm.admin.ch

Wurde im Herkunftsland bereits eine Ausbildung absolviert, dann kann geprüft werden, ob diese Ausbildung in der Schweiz anerkannt werden kann. Auch angerechnet werden kann nicht formell erworbene Bildung, jene Bildung, die NICHT während einer Berufslehre oder mit einer schulischen Ausbildung erworben wurde. Anerkennung von formeller und Anrechnung informeller Bildung

 

Ausbildungswahl

Die Berufswahl ist oft ein komplizierter Prozess. Informationen zu allen Berufen und Aus- und Weiterbildungen sind zu bekommen in den öffentlichen Berufs- und Laufbahnberatungen (BIZ). Hier kann auch eine persönliche Beratung in Anspruch genommen werden, die in vielen Kantonen noch gratis ist, jedoch in einigen bezahlt werden muss.

Tipps zur Berufswahl: www.berufsberatung.ch/dyn/1006.aspx
Information für Fremdsprachige: berufsberatung.ch/dyn/8188.aspx
Adressen aller Berufs- und Laufbahnberatungen der Schweiz:
www.adressen.sdbb.ch/

 

Schulische Ausbildung oder Berufslehre

Der Weg zu einem bestimmten Beruf kann in der Schweiz ganz anders aussehen als im Herkunftsland.
So muss man hier nur für einen kleinen Teil der Berufe die Mittelschule und dann die Universität besuchen. Die meisten Schweizer Jugendlichen erlernen ihren Beruf nach der obligatorischen Schulzeit in einer beruflichen Grundbildung, der so genannten Berufslehre: Während drei bis vier Jahren machen sie ihre Ausbildung einerseits in einem Betrieb (Praxis), gehen gleichzeitig aber auch noch zur Schule, wo sie die Theorie erlernen. Es gibt in der Schweiz etwa 250 Berufe, die man nach der obligatorischen Schule lernen kann.
Begleitend zur Lehre können die Auszubildenden die eidgenössische Berufsmaturität erwerben und haben damit Zugang zu den Fachhochschulen nach der beruflichen Grundbildung.

Wird die Ausbildung, die im Herkunftsland absolviert wurde, in der Schweiz NICHT anerkannt oder wurde noch keine Ausbildung absolviert, dann bietet sich je nach Möglichkeit eine schulische Ausbildung oder die berufliche Grundbildung (Berufslehre).

Informationen zu den Berufen und Ausbildungen: berufsberatung.ch/dyn/1195.aspx

 

Lehrstellen- oder Stellensuche

Ob eine Arbeitsstelle gefunden wird, hängt neben der eigenen Qualifikation von Art und Anzahl der offenen Stellen ab.

Allgemeine Tipps für die Stellensuche:
www.treffpunkt-arbeit.ch/seco/site/de/home/
Offene Stellen in der Schweiz:
www.treffpunkt-arbeit.ch/jobsuche/Jobs/einfache_suche/
www.jobs.ch
www.offene-stellen.ch

Allgemeine Informationen über Lehrstellensuche, Beruf und Arbeit in 10 verschiedenen Sprachen (Albanisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch-Serbisch, Mazedonisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch): berufsberatung.ch/dyn/8188.aspx

Allgemeine Tipps zur Lehrstellensuche: berufsberatung.ch/dyn/1006.aspx

 

Nachholbildung

Erwachsene können den Abschluss einer beruflichen Grundbildung nachholen, ohne hierfür eine formale Bildung durchlaufen zu müssen.
Das Berufsbildungsgesetz lässt für den Nachweis von Kompetenzen mehrere Möglichkeiten offen. Diese reichen von reglementierten und strukturierten Verfahren für Berufsgruppen oder Teile davon bis zur Anrechnung von nicht formeller Bildung, bei denen die eigenen beruflichen Erfahrungen dokumentiert werden müssen.

Die Berufs- und Laufbahnberatungen geben Auskunft über die Möglichkeiten der Nachholbildung:
www.adressen.sdbb.ch/

 

Weiterbildung

Weiterbildung gehört heute zum Berufsleben in der Schweiz. Wer weiterkommen will und seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern oder sichern und seine Chance auf eine bessere Entlöhnung steigern will, bildet sich weiter. In der Schweiz gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich besser zu qualifizieren, sich neu zu orientieren und beruflich weiterzubilden.

Tipp:
Viele der Universitäten und Fachhochschulabschlüsse akzeptieren Diplome aus dem Herkunftsland als Voraussetzung für einen Nachdiplomskurs (NDK) oder einen Nachdiplomsstudium (NDS). Das Absolvieren eines NDK oder eines NDS kann die eigene berufliche Stellung verbessern.

Eine Möglichkeit in einem Beruf weiterzukommen, und so zu sagen das Diplom aufzuwerten, ist auch mit dem Diplom aus dem Herkunftsland auch gegeben, wenn man/frau ein Nachdiplomstudium macht. Viele Nachdiplomlehrgänge akzeptieren die Uni und Fachhochschulabschlüsse aus dem Herkunftsland als Voraussetzung für einen NDS oder NDK.

Übersicht über Weiterbildung in der Schweiz:
www.berufsberatung.ch/dyn/13630.aspx

Checkliste für die Wahl einer Weiterbildung:
www.berufsberatung.ch/dyn/13641.aspx

Finanzierung von Weiterbildungen: berufsberatung.ch/dyn/1385.aspx
Gewerkschaften bieten verschiedene Kurse kostenlos oder zu einem geringen Entgelt für ihre Mitglieder an. Angebot und Bedingungen können bei der eigenen Gewerkschaft oder bei movendo erfragt werden: www.movendo.ch