Leben und Arbeiten in der Schweiz
Wer in ein fremdes Land migriert, um dort zu leben und zu arbeiten hat es leichter, wenn man sich über das Land und seine Gepflogenheiten informiert hat. Dabei geht es nicht nur darum zu erfahren, wie das Klima und die Geografie, die Geschichte und die Staatsform des Landes sind und welche Sprachen gesprochen werden, sondern auch, welche Einreisevorschriften gelten und alles rund um die Themen Wohnen, Einkaufen, Schulen, Versicherungen, Lebenskosten, Autofahren etc.
Generelle Informationen zur Kultur und zum Leben und Arbeiten in der Schweiz: www.swissemigration.ch/laender/laenderliste/00151/
Bundesamt für Migration – BFM: www.bfm.admin.ch
Das Schweizer Portal: www.ch.ch
Integration allgemein
Integration heisst nicht nur, sich in der neuen Umgebung zu Recht zu finden und einen Weg zu finden, wie man am gesellschaftlichen Leben (Beruf und Privates) teilnehmen und sich einbringen kann. Es geht auch darum, die eigene Situation zu beurteilen, sich nicht entmutigen zu lassen, Verantwortung zu übernehmen etc.
Viele Hilfswerke und Gewerkschaften bieten Kurse und Beratungen zu «Integration» an, in denen Themen aus der Berufswelt und dem persönlichen Alltag diskutiert, Konfliktfähigkeit, Kommunikation und Selbstreflexion trainiert werden. Die Stärkung des Selbstwertgefühls, der Motivation und der Eigenverantwortung sind dabei wichtige Ziele der Veranstaltungen:
Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz: www.heks.ch
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk: www.sah.ch
Schweizerisches Rotes Kreuz: www.redcross.ch
Schweizerische Flüchtlingshilfe: www.fluechtlingshilfe.ch/ueber-uns?set_language=de?appendLang=de
Gewerkschaften der Schweiz: www.linkcity.ch/menu2.asp
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Seit der Verabschiedung des Gleichstellungsgesetzes besteht in der Schweiz die Gleichberechtigung der Geschlechter in Beruf und Arbeit. Einige Informationen zur Gleichstellung von Frau und Mann:
In der Familie www.ebg.admin.ch/themen/00009/index.html?lang=de
Die Statistik besagt, dass in der Schweiz rund zwei Drittel der unbezahlten Arbeit (v.a. Haus- und Familienarbeit) von Frauen erledigt werden. Die gleichen Erhebungen zeigen auch, dass der Mann sich beispielsweise nach der Geburt zu Hause etwas rar macht und so der Löwenanteil der anfallenden Arbeit an der Frau hängen bleibt. Anregungen, wie die Arbeit zu Hause (also die unbezahlte Arbeit) besser und gerechter aufgeteilt werden kann, gibt FAIRPLAY-AT-HOME.
Weitere Informationen:
www.fairplay-at-home.ch
Rechte am Arbeitsplatz während Schwangerschaft und Mutterschaft
Broschüre: http://www.travailsuisse.ch/581.1.html
Bestrebungen zur Gleichstellung von Frau und Mann in allen Bereichen des Lebens unternimmt die Schweizerische Konferenz für Gleichstellungsfragen:
www.equality.ch
Migrantinnen in der Schweiz
Schweizerisches Arbeiterhilfswerk, verschiedene Projekte: www.sah.ch/de/web/index.php
Integrationsfachstellen der Schweiz:
www.integres.ch/Seiten/links.htm#integration
Rechte und Pflichten in Beruf und Arbeit
Ungleichheit bei der Erwerbsarbeit von Männern und Frauen
Erwerbsarbeit ist die Basis für materielle Unabhängigkeit und sozialen Status. Der Arbeitsmarkt ist deshalb – neben der Familie, dem Ausbildungssystem und dem Sozialstaat – ausschlaggebend für die Verteilung sozialer Privilegien und Benachteiligungen. Auch heute sind die Frauen immer noch schlechter ins Erwerbsleben integriert als Männer. Der Grund dafür liegt in erster Linie im bürgerlichen Familienmodell, das in der Schweiz nach wie vor stark verankert ist: Väter arbeiten Vollzeit und können daher verantwortungsvolle berufliche Stellungen innehaben während Frauen nicht oder nur Teilzeit arbeiten. Nach wie vor ist es zudem so, dass Frauen für gleiche oder gleichwertige Arbeit weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.
Weitere Informationen: www.bfs.admin.ch
www.fairplay-at-work.ch
Lohnrechner: www.lohn-sgb.ch/fairpay/branche.php?l=D
Rechte der Arbeitnehmenden
Für die Rechte der Arbeitnehmenden stehen die Gewerkschaften ein. Sie setzen sich auch gegen Rassismus ein, für die Rechte der Frauen und jene der Migrantinnen und Migranten.
www.linkcity.ch/menu2.asp
Berufsvernetzung für anerkannte Flüchtlinge: www.cocomo.ch
Wege in die Arbeitswelt, verschiedene Projekte: www.sah.ch/de/web/index.php
Diskriminierung in Beruf und Arbeit
Rassistische Diskriminierung ist leider Realität, auch am Arbeitsplatz. Verschiedene Institutionen (Gewerkschaften etc.) befassen sich mit diesem Thema und / oder unterstützen Projekte gegen Rassismus und Diskriminierung:
Fachstelle für Rassismusbekämpfung: www.edi.admin.ch/frb/
Eidgenössische Kommission gegen Rassismus: www.ekr-cfr.ch/ekr/
Opfer rassistischer Diskriminierung können verschiedene Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen, Ämter und Notfalldienste beanspruchen. Diese bieten Opfern und Zeuginnen und Zeugen sowie Personen, die diesen beistehen, Hilfe an und vermitteln auch in Konfliktsituationen.
Adressen von Anlauf- und Beratungsstellen nach Kantonen und Aufgaben geordnet: www.edi.admin.ch/frb/00495/index.html?lang=de
Die Dachorganisation der Arbeitnehmenden Travail Suisse hat die Publikation «Diskriminierung am Arbeitsplatz verhindern. Ein Praxishandbuch» veröffentlicht. Ihr Ziel ist es, auf das Problem aufmerksam zu machen und konkrete Leitlinien zur Bekämpfung rassistischer Diskriminierung am Arbeitsplatz bereitzustellen.
Travail Suisse: www.travailsuisse.ch/642.1.html
Die Gewerkschaft Unia hat eine Broschüre (in acht verschiedenen Sprachen) herausgegeben, die helfen soll, Rassismus und Diskriminierung in der Arbeits- und Ausbildungswelt zu erkennen und wirksam zu bekämpfen. Die Broschüre gibt nützliche Tipps und enthält Kontaktadressen, wo und wie weitere Infos gefunden werden können.
Unia: www.unia.ch/Stopp_Rassismus.1566.0.html
Soziale Vernetzung
Ein soziales Netz zu haben bedeutet, über Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen zu verfügen, die einem in guten wie in schlechten Zeiten unterstützen und auch in Krisensituationen beistehen können.
Freiwilligenarbeit oder das Engagement in einem Verein fördert die eigene soziale Vernetzung, so können wichtige Kontakte geknüpft werden, möglicherweise können auf diese Weise auch Informationen über offene Stellen in Erfahrung gebracht werden. Ein Schiedsrichter eines kleinen Hobby-Fussballclubs erfährt durch einen der Mitspieler von einer offenen Stelle… eine Mutter lernt auf diese Weise eine Nachbarin kennen, die ihre Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen kann ...
Weitere Informationen:
benevol: www.benevol.ch
Forum Freiwilligenarbeit: www.forum-freiwilligenarbeit.ch
Gesund sein in der Schweiz
Migrantinnen und Migranten in der Schweiz sollen die gleichen Chancen wie Einheimisch haben, zu Gesundheitsinformationen zu kommen. Die Organisation migesplus hat sich dies zum Ziel gesetzt.
Migrantinnen und Migranten sollen in ihrem verantwortungsbewussten, gesundheitsgerechten Verhalten gefördert und in der sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems unterstützt werden. migesplus bietet eine Übersicht der wichtigsten mehrsprachigen Broschüren, Videos und anderen Materialien mit Gesundheitsinformationen an.
Weitere Informationen: www.migesplus.ch/about-de.php
Migration und Sucht: www.contactnetz.ch
Gesundheit vermitteln: www.sah.ch/de/web/
Bekämpfung von Gewalt: Im Auftrag des Bundesrates verstärkt die Fachstelle gegen Gewalt den Kampf gegen Gewalt, vor allem die Gewalt gegen Frauen soll verringert werden. Fachstelle gegen Gewalt: www.against-violence.ch
Arbeitslosigkeit
Welche Rechte hat eine Arbeitnehmerin, ein Arbeitnehmer, wenn ihm gekündigt wird? Wie sehen die Kündigungsfristen aus? Welches sind die ersten Schritte, wenn einem gekündigt wird? Besteht ein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung? All diese Informationen und alle Adressen der RAV (Regionale Arbeitsvermittlungsstellen) sind zu finden auf:
www.treffpunkt-arbeit.ch
